US-MOO-Salden: Dow bei minus 15,4 Millionen
· VinciFi Redaktion

Zum US-Handelsauftakt weist der MOO-Saldo für den S&P 500 plus 12,3 Millionen aus; beim Dow stehen minus 15,4 Millionen. Die Werte bilden ein Ungleichgewicht zwischen Kauf- und Verkaufsinteresse ab, nicht die anschließende Indexentwicklung.**
Auch der Nasdaq 100 lag mit minus 2,9 Millionen im negativen Bereich. Für die sieben als „Magnificent Seven“ bezeichneten großen Technologiewerte wurde ein Plus von 3,1 Millionen ausgewiesen. Die Zahlen nennen Millionen, aber keine genauere Einheit. Das angehängte „$MACRO“ bei den Technologiewerten ist ebenfalls Teil der Kennzeichnung.
MOO steht für „Market on Open“, also Aufträge für die Eröffnungsauktion. Ein Orderungleichgewicht zeigt, wie sich Kauf- und Verkaufsinteresse gegenüberstehen. Ein positiver Saldo deutet auf mehr Kaufinteresse, ein negativer auf mehr Verkaufsinteresse hin. Solche Werte sind eine Momentaufnahme der Auktion und kein Ersatz für die tatsächliche Entwicklung eines Index oder seiner Aktien im weiteren Handel.
Der Börsenvortag war uneinheitlich: Am Dienstag gewann der Dow 1,02 Prozent, der S&P 500 legte 0,28 Prozent zu, während der Nasdaq Composite 0,02 Prozent verlor. Am Mittwoch prägten KI-Optimismus und Inflationssorgen die Marktdebatte. Die MOO-Salden zeichneten dazu ein gemischtes Bild beim Kauf- und Verkaufsinteresse, sind aber keine Kursbilanz.
Für den weiteren Handel rückten die Unternehmenszahlen in den Fokus. Meta Platforms und Tesla sollten ihre Quartalsergebnisse nach Börsenschluss am Mittwoch vorlegen. Die Zahlen aus der Eröffnungsauktion stehen damit neben einem Handelstag, an dem neue Geschäftsergebnisse großer Technologiekonzerne erwartet wurden.