Unilever soll Welly-Pflastergeschäft an Investor verkaufen

· VinciFi Redaktion

Unilever soll Welly-Pflastergeschäft an Investor verkaufen

Unilever hat sich Berichten zufolge auf den Verkauf seines Welly-Pflastergeschäfts an eine Private-Equity-Firma geeinigt. Der Schritt könnte das Markenportfolio des Konsumgüterkonzerns weiter verändern.**

Nach den Ergebnissen für 2025 erklärte Unilever, stärker auf Beauty & Wellbeing und Personal Care zu setzen. Der Konzern wollte zugleich höherpreisige Produkte, digitalen Handel und Wachstum in den USA und Indien stärker gewichten. Auch den Verkauf der Marke Zwitsal treibt Unilever voran.

Welly steht für Pflasterprodukte. Bei einem Vollzug würde dieses Geschäft aus dem Unilever-Konzern herausgelöst und an einen Finanzinvestor übergehen. Damit wäre es nicht mehr Teil des Portfolios, das Unilever selbst führt.

Unilever hat sein Portfolio auch in der Vergangenheit verändert. 2017 verkaufte der Konzern seine Margarinesparte an KKR. Der damalige Verkauf wurde mit einem Erlös von 8 Mrd. US-Dollar beziffert.

Auch 2026 stand ein größerer Umbau des Lebensmittelgeschäfts im Raum: McCormick sollte einen bedeutenden Teil davon übernehmen, während die indische Einheit aus dem Geschäft ausgenommen war. Zusammen mit dem geplanten Verkauf von Zwitsal und der Einigung um Welly zeigt sich, dass Unilevers Portfolio mehrere Bereiche betrifft und nicht nur einzelne Marken.

Der Welly-Verkauf würde ein Pflastergeschäft aus dem Konsumgüterkonzern lösen und einem Finanzinvestor übertragen.

Unternehmen in diesem Artikel.

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