Trump wirft Selenskyj Schaden für Dieselmarkt vor

· VinciFi Redaktion

Trump wirft Selenskyj Schaden für Dieselmarkt vor

Donald Trump kritisiert Wolodymyr Selenskyj für ukrainische Angriffe auf russische Dieselraffinerien und sagt, sie schadeten den Diesel-Märkten in den USA und weltweit. Die Vorwürfe treffen auf angespannte Kraftstoffmärkte, in denen weitere Ausfälle die Versorgung zusätzlich belasten könnten.**

Trump sagte, es gebe andere mögliche Ziele. Die Angriffe auf Raffinerien schadeten aber den USA und der Welt. Zudem warf er dem ukrainischen Präsidenten vor, den Krieg mit Russland nicht beenden zu wollen. Die Aussagen verschärfen den politischen Streit zwischen Washington und Kiew über die Angriffe auf russische Energieanlagen.

Der Streit dreht sich auch um Washingtons Umgang mit russischem Diesel. Selenskyj drängt Trump, das Dieselgeschäft mit Russland zu überdenken. US-Vertreter verteidigen zugleich eine Ausnahme bei den Russland-Sanktionen. Damit stehen die Angriffe und die US-Politik gegenüber russischen Energieexporten im Zentrum der Auseinandersetzung.

Am 18. Oktober brannten Ölanlagen in St. Petersburg, während die Ukraine mehr als 1.000 Drohnen gegen Russland einsetzte. Angriffe auf Raffinerien können Anlagen zeitweise außer Betrieb setzen und damit die verfügbaren Mengen an Diesel und anderen Kraftstoffen verringern.

Raffinerieausfälle belasten die Kraftstoffmärkte

Die Risiken treffen auf einen bereits angespannten Markt. Die Dallas Fed schrieb Anfang Oktober, die weltweite Raffineriekapazität sei angesichts geopolitischer Spannungen und Transportproblemen um bis zu 10 Prozent gesunken. Zu den genannten Belastungen gehörten beschädigte Raffinerien im Nahen Osten und ukrainische Drohnenangriffe auf russische Anlagen. Wenn weniger Raffineriekapazität verfügbar ist, können die Preise für fertige Kraftstoffe stärker steigen als der Rohölpreis.

Auch in den USA waren die Dieselpreise hoch: Nach Angaben der US-Energieinformationsbehörde kostete Diesel im September durchschnittlich 6,29 US-Dollar je Gallone. Für Oktober erwartete die Behörde weiterhin einen Preis von mehr als 6 US-Dollar je Gallone. Zusätzliche Störungen bei Raffinerien könnten den Druck auf die Kraftstoffversorgung und die Preise verstärken.

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