Trump stellt große Diesel-Ankündigung in Aussicht
· VinciFi Redaktion

Donald Trump stellt eine große Ankündigung zur Dieselversorgung in Aussicht; Branchenquellen erwarten eine Anweisung der Regierung in den kommenden Tagen. Mögliche Schritte könnten auf einen Markt treffen, in dem zugleich russische Diesel-Ausfuhren beschränkt sind.**
Drei Branchenquellen erwarten, dass die Regierung in den kommenden Tagen eine Anweisung an Behördenchefs richtet. Diese sollen demnach nach Möglichkeiten suchen, die Dieselpreise zu beeinflussen. Als mögliche Wege nennen die Quellen auch Eingriffe in Vorschriften, die Energieproduktion behindern, sowie den Einsatz eines Gesetzes aus der Zeit des Kalten Krieges, um die Förderung von Öl und Kraftstoff zu erhöhen. Trump sagte bei einem Auftritt im Weißen Haus: „Wir haben eine große Ankündigung zu Diesel vor uns.“
Bereits eine Regel für steuerbegünstigten Diesel
Am 5. Oktober unterzeichnete Trump eine separate Anordnung. Sie erlaubt vorübergehend, steuerbegünstigten, rot gefärbten Diesel auch auf Straßen zu nutzen, und verschiebt die entsprechende Bundessteuer bis zum Jahresende. Damit kann vorhandener Kraftstoff anders verwendet werden; die Maßnahme schafft für sich genommen keine zusätzliche Dieselproduktion.
Die US-Regierung verwies außerdem auf eine vereinbarte G7-Freigabe von 100 Millionen Barrel Öl und Erdölprodukten. Eine Einordnung dazu hielt fest, dass ein großer Teil der Menge offenbar bereits aus früher zugesagten Notfallfreigaben stammt. Ein Vertreter des Weißen Hauses widersprach: Frühere Zusagen hätten raffinierte Produkte nicht ausdrücklich eingeschlossen. Die Angaben zeigen unterschiedliche Bewertungen dessen, was die G7-Freigabe zusätzlich auf den Markt bringen könnte.
Russische Exportbeschränkung begrenzt Diesel-Ausfuhren
Russland verlängerte das Verbot für direkte Hersteller, Diesel, Schiffskraftstoff und Gasöle auszuführen, bis einschließlich 31. Oktober 2026. Im September sanken die russischen Diesel- und Gasöl-Ausfuhren auf 144.000 Barrel pro Tag. Das schränkt eine mögliche Bezugsquelle ein, während die von Branchenquellen erwartete US-Anweisung erst noch konkret werden soll.
Die bereits unterzeichnete US-Regel betrifft steuerbegünstigten Diesel, die G7-Vereinbarung Öl und Erdölprodukte. Eine mögliche neue Anweisung könnte weitere Schritte zur Dieselversorgung anstoßen. Branchenquellen erwarten sie in den kommenden Tagen.