Thermo Fisher steigert Quartalsumsatz um 9 Prozent
· VinciFi Redaktion

Thermo Fisher Scientific setzte im dritten Quartal 2026 12,14 Mrd. US-Dollar um, 9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Organisches Wachstum und ein Margenplus zeigen, dass der Konzern auch auf vergleichbarer Basis zulegte.**
Der organische Umsatz stieg um 6 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis erreichte 2,97 Mrd. US-Dollar und lag damit über der Schätzung von 2,87 Mrd. US-Dollar. Auch der bereinigte Nettogewinn von 2,48 Mrd. US-Dollar übertraf die Schätzung von 2,38 Mrd. US-Dollar.
Die vier Geschäftsbereiche entwickelten sich unterschiedlich. Life Sciences Solutions setzte 2,72 Mrd. US-Dollar um, nach 2,59 Mrd. US-Dollar im Vorjahresquartal. Bei Analytical Instruments stieg der Umsatz von 1,89 auf 2,00 Mrd. US-Dollar. Lab Products & Biopharma legte von 5,97 auf 6,86 Mrd. US-Dollar zu. Specialty Diagnostics war der einzige Bereich mit einem Rückgang: Der Umsatz sank von 1,17 auf 1,10 Mrd. US-Dollar.
Die bereinigte operative Marge, also das bereinigte operative Ergebnis im Verhältnis zum Umsatz, lag bei 24,5 Prozent und damit 120 Basispunkte über dem Vorjahreswert. Auch die GAAP-operative Marge verbesserte sich um 120 Basispunkte auf 18,6 Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg um 15 Prozent auf 6,68 US-Dollar; nach GAAP lag er bei 4,64 US-Dollar, 9 Prozent mehr als im Vorjahr. Der freie Cashflow betrug 2,12 Mrd. US-Dollar, verglichen mit 1,84 Mrd. US-Dollar im Vorjahresquartal.
Thermo Fisher schloss außerdem den zuvor angekündigten Verkauf seines Mikrobiologiegeschäfts ab. Zu den Anpassungen beim bereinigten Gewinn je Aktie zählten unter anderem Restrukturierungskosten von 0,54 US-Dollar und die Abschreibung erworbener immaterieller Vermögenswerte von 1,40 US-Dollar je Aktie.
Mit Blick auf das Gesamtjahr erklärte das Unternehmen, gut aufgestellt zu sein, um 2026 ein ausgezeichnetes Jahr zu liefern. Das Management nannte dabei auch den Anspruch, langfristig Wert für alle Interessengruppen zu schaffen.