Starlink darf 15.000 Satelliten für Mobilfunk starten
· VinciFi Redaktion
Die US-Regulierungsbehörde FCC hat SpaceX genehmigt, bis zu 15.000 Satelliten für Starlinks Direktverbindung zu Mobilgeräten zu betreiben. Das könnte den Ausbau des Mobilfunkangebots aus dem All voranbringen, doch die Genehmigung betrifft nicht den Kauf von 800-MHz-Lizenzen.**
Die FCC hat SpaceX grünes Licht für eine Satellitenkonstellation gegeben, die Smartphones direkt erreichen soll. In den USA ist der Einsatz für Mobilfunk-Satellitendienste und ergänzende Versorgung aus dem All genehmigt. Außerhalb der USA darf das System Mobilfunk-Satellitendienste und direkte Verbindungen zu Mobilgeräten anbieten. Auch Satellitenverbindungen zur Datenübertragung und Steuerung sind vorgesehen.
Die Frequenzen sind an einen separaten Deal gebunden: SpaceX hat vereinbart, Frequenzlizenzen von EchoStar zu übernehmen. Kommerzielle Nutzung bestimmter Frequenzbereiche, darunter 2-GHz-Bänder, ist laut den veröffentlichten Angaben aber erst möglich, wenn der zweite Schritt der Transaktion abgeschlossen ist. Tests sind davon ausgenommen.
Die im Zusammenhang genannte 800-MHz-Angabe gehört zu einem anderen FCC-Vorhaben. Die Behörde befasst sich separat mit Regeln, die Drohnenbetrieb im 800-MHz-Mobilfunkband ermöglichen könnten. Das ist keine Bestätigung eines SpaceX-Kaufs eines landesweiten 800-MHz-Lizenzportfolios.
Die Genehmigung erlaubt den Ausbau eines direkten Satelliten-Mobilfunknetzes, bedeutet aber nicht, dass der Dienst bereits flächendeckend verfügbar ist. SpaceX muss die Satelliten nach einem Zeitplan in Betrieb nehmen: Die Hälfte soll bis zum 7. Oktober 2032 im Orbit und aktiv sein, der Rest bis zum 7. Oktober 2035. Für Anbieter terrestrischer Mobilfunknetze könnte ein Ausbau solcher Satellitendienste künftig zusätzlichen Wettbewerb bedeuten.