Star Entertainment muss 260 Mio. A$ Strafe zahlen

· VinciFi Redaktion

Star Entertainment muss 260 Mio. A$ Strafe zahlen

Ein australisches Bundesgericht hat Star Entertainment zu einer Gesamtstrafe von 260 Mio. A$ verurteilt. Das Unternehmen hatte gewarnt, eine Strafe von mehr als 100 Mio. A$ könne es in die Liquidation treiben.**

Die Strafe entfällt mit 195 Mio. A$ auf das Casino in Sydney und mit 65 Mio. A$ auf den Standort an der Gold Coast in Queensland. Das Gericht ordnete an, dass Star Entertainment die Summe in vier Raten innerhalb von 19 Monaten zahlt.

Hintergrund sind wiederholte Verstöße gegen australische Geldwäschegesetze. Die Finanzaufsicht AUSTRAC hatte das Unternehmen 2022 verklagt.

Richter Cameron Moore begründete die Höhe der Strafe mit der Schwere der Verstöße und der Notwendigkeit, das Unternehmen von ähnlichem Verhalten abzuschrecken. Zugleich berücksichtigte er die finanzielle Lage. Star Entertainment hatte eine Strafe von 100 Mio. A$ vorgeschlagen; AUSTRAC hatte 400 Mio. A$ gefordert. Der Richter hielt den ersten Betrag für zu niedrig und den zweiten für zu hoch.

Die Verstöße führten zuvor zur Aussetzung der Casino-Lizenzen in New South Wales und Queensland. Das Unternehmen war 2025 durch ein Rettungspaket über 300 Millionen vor einer Insolvenzverwaltung bewahrt worden. Vor der Entscheidung hatte es erklärt, eine Strafe von mehr als 100 Mio. A$ binnen zwölf Monaten angesichts seiner verfügbaren Finanzierungsmöglichkeiten nur schwer stemmen zu können.

Für Anleger kann das Urteil damit neben den Folgen für die Aufsicht auch zusätzlichen Finanzierungsdruck bedeuten. Die vier Raten verteilen die Zahlung über 19 Monate.

Unternehmen in diesem Artikel.

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