Snap-on verfehlt Umsatz- und Gewinnprognose
· VinciFi Redaktion

Snap-on setzte im dritten Quartal 2026 1,18 Mrd. US-Dollar um und blieb damit unter der Prognose von 1,25 Mrd. US-Dollar. Auch der Gewinn je Aktie verfehlte die Schätzung, während stark gestiegene Dieselpreise laut Konzern das Werkzeuggeschäft belasteten.**
Der organische Umsatz sank im Jahresvergleich um 2,8 Prozent. Der Nettogewinn lag bei 243,0 Mio. US-Dollar. Der operative Gewinn vor Finanzdienstleistungen erreichte 248,1 Mio. US-Dollar, die dazugehörige Marge 21,0 Prozent. Einschließlich der Finanzdienstleistungen betrug der operative Gewinn 316,4 Mio. US-Dollar.
Die Geschäftsfelder entwickelten sich unterschiedlich: Im Commercial & Industrial Group erzielte Snap-on einen operativen Gewinn von 74,7 Mio. US-Dollar, im Snap-on Tools Group waren es 84,8 Mio. US-Dollar. Das Repair Systems & Information Group kam auf 116,1 Mio. US-Dollar. Das Finanzdienstleistungsgeschäft trug 68,3 Mio. US-Dollar zum operativen Gewinn bei.
Snap-on erklärte, die rasch gestiegenen Dieselpreise hätten im mobilen Händlergeschäft Franchise-Nehmer dazu gebracht, ihre Lagerbestände zu reduzieren. Die Nachfrage der Techniker sei dabei stabil geblieben. Das habe das Werkzeuggestäft im Quartal deutlich belastet und die Rekordleistung des Industriegeschäfts überlagert. Der Konzern beschrieb das Quartal als „durchwachsen“ (übersetzt).
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet Snap-on mit Investitionen von rund 100 Mio. US-Dollar. Der Konzern erwartet außerdem eine effektive Einkommensteuerquote von rund 22 Prozent.