S&P 500: MOO-Imbalance bei 73,6 Millionen
· VinciFi Redaktion
Für den S&P 500 wurde eine MOO-Imbalance von 73,6 Millionen ausgewiesen, für den Nasdaq 100 eine von 44,1 Millionen. Die Zahlen beschreiben Werte im Umfeld der Eröffnungsauktion, nennen aber keine Kauf- oder Verkaufsrichtung.**
Für den Dow 30 weist die Übersicht 13,8 Millionen aus, für die MAG-7-Gruppe 3,0 Millionen. Alle vier Werte sind mit „MLN“ gekennzeichnet; beim MAG-7-Wert steht zusätzlich „$MACRO“. Die Angaben enthalten keine Erläuterung dazu, auf welche konkrete Einheit sich die Millionen beziehen. Sie sind daher nicht mit Indexständen oder prozentualen Kursveränderungen gleichzusetzen.
MOO steht für „Market on Open“, also einen Auftrag für die Eröffnungsauktion. Die NYSE beschreibt für ihre Auktionen eine Imbalance als Aufträge, die zum Referenzpreis noch nicht zusammengeführt sind. Diese Definition bezieht sich auf die NYSE-Auktionsdaten; die Übersicht nennt keinen Handelsplatz für die vier Indexwerte.
Der Ablauf an der NYSE zeigt, warum eine Imbalance eine Momentaufnahme sein kann: Dort beginnt die Veröffentlichung von Informationen zur Eröffnungsauktion um 8 Uhr Eastern Time und läuft laut NYSE bis zum Abschluss der Auktion. Der Auktionsprozess startet um 9:30 Uhr. Aufträge können bis zur Eröffnung des jeweiligen Wertpapiers eingegeben oder storniert werden.
Sie belegen für sich genommen weder eine anschließende Bewegung des jeweiligen Index noch, dass mehr Kauf- als Verkaufsinteresse vorlag.