S&P 500: MOC-Saldo bei minus 1.255,7 Mio. US-Dollar
· VinciFi Redaktion

Beim S&P 500 lag der MOC-Saldo vor der US-Schlussauktion bei minus 1.255,7 Mio. US-Dollar. Der Wert zeigt ein Ungleichgewicht der erfassten Aufträge und kann Hinweise auf den Handel zum Börsenschluss geben.**
Auch beim Nasdaq 100 überwogen Verkaufsaufträge: Der MOC-Saldo lag bei minus 795,9 Mio. US-Dollar. Beim Dow 30 stand ein Plus von 121,1 Mio. US-Dollar. Für die Magnificent Seven betrug der Saldo minus 15,8 Mio. US-Dollar. Die Werte wurden am 23. Oktober um 19:50 UTC erfasst.
Ein negativer Saldo bedeutet, dass in den erfassten Aufträgen mehr Verkaufs- als Kaufinteresse lag. Auch bei den großen US-Indizes zeigten die MOC-Daten gemischte Orderströme. Am 19. Oktober waren die Salden beim S&P 500 mit minus 3.610,1 Mio. US-Dollar und beim Nasdaq 100 mit minus 3.048,4 Mio. US-Dollar deutlich negativer.
Die Auftragsdaten sind eine Momentaufnahme vor der Auktion, kein Ergebnis des gesamten Handelstags. Nasdaq beginnt nach seinem Zeitplan um 15:50 Uhr New Yorker Zeit mit der frühen Veröffentlichung von Schlussauktionsdaten; der Schlussprozess startet um 16 Uhr. In der Auktion werden Kauf- und Verkaufsaufträge zusammengeführt, um den Schlusskurs zu ermitteln. Ein MOC-Saldo kann deshalb auf kurzfristigen Kauf- oder Verkaufsdruck hindeuten, legt den späteren Indexstand aber nicht fest.
Am Donnerstag, dem 22. Oktober, hatte der Nasdaq 100 2,9 Prozent verloren, der S&P 500 1,2 Prozent. Der Dow Jones Industrial Average blieb unverändert. Die Schlussauktion am Freitag stand zum Erfassungszeitpunkt um 19:50 UTC noch bevor.
In den kommenden Handelstagen richten sich die Blicke auf eine Reihe anstehender Unternehmenszahlen und die nächste Zinsentscheidung der US-Notenbank. Die MOC-Salden zeigen die Auftragslage unmittelbar vor dem Schluss, während die tatsächlichen Schlusskurse erst aus der Auktion hervorgehen.