S&P 500: MOC-Imbalance bei 1.419,0 Millionen

· VinciFi Redaktion

S&P 500: MOC-Imbalance bei 1.419,0 Millionen

Kurz vor dem US-Börsenschluss wurde für den S&P 500 ein MOC-Imbalance-Wert von 1.419,0 Millionen ausgewiesen. Solche Werte zeigen ein Ungleichgewicht in Schlussauktionsaufträgen, nicht automatisch eine Kursbewegung.**

Für den Nasdaq 100 lag der Wert bei 599,6 Millionen. Beim Dow 30 waren es 45,5 Millionen, bei den „Magnificent Seven“ 356,7 Millionen. Die Angaben wurden um 19:50 UTC veröffentlicht, zehn Minuten vor der für 16 Uhr angesetzten Schlussauktion der NYSE.

MOC steht für „Market-on-Close“: Aufträge, die für die Schlussauktion zum Börsenschluss vorgesehen sind. Die ausgewiesenen Imbalance-Werte beschreiben ein Ungleichgewicht in diesem Auftragsbild. Sie sind weder Indexstände noch eine Angabe dazu, wie stark ein Index an diesem Tag gestiegen oder gefallen ist. Für die vier Werte ist zudem keine Kauf- oder Verkaufsrichtung ausgewiesen. Deshalb lässt sich aus ihnen allein keine eindeutige Richtung für die Indizes ablesen.

Die NYSE zählt MOC- und LOC-Aufträge zu den Ordertypen ihrer Schlussauktion. Regulär können solche Aufträge bis 15:50 Uhr eingegeben werden. Bei einem erheblichen Ungleichgewicht kann die Frist für gegenläufige Aufträge bis 16:00 Uhr verlängert werden. D-Orders sind laut NYSE bis zehn Sekunden vor der Auktion möglich.

Damit waren die veröffentlichten Werte eine Momentaufnahme vor dem Abschluss der Auktion. Das Auftragsbild kann sich bis dahin noch verändern. Der tatsächliche Schlusskurs entsteht erst, wenn die Auktion abgeschlossen ist. Die NYSE setzt diesen Abschluss für 16:00 Uhr an.

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