Rogers steigert freien Cashflow um 65 Prozent
· VinciFi Redaktion

Rogers Communications meldet für das dritte Quartal einen freien Cashflow von 1,37 Mrd. kanadischen Dollar, 65 % mehr als vor einem Jahr. Zusammen mit niedrigeren Investitionen kann das dem Konzern Spielraum für Entschuldung und Ausschüttungen geben.**
Das bereinigte EBITDA stieg im Jahresvergleich um 1 % auf 2,54 Mrd. kanadische Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie sank dagegen um 6 % auf 1,29 kanadische Dollar. Beide Kennzahlen sowie der Umsatz lagen über den im Zahlenüberblick ausgewiesenen Schätzungen. Rogers gab für 2026 seinen Ausblick zu Umsatzwachstum im Servicegeschäft, bereinigtem EBITDA, Investitionen und freiem Cashflow erneut bekannt.
Die Investitionen in Sachanlagen sanken um 46 % auf 524 Mio. kanadische Dollar. Im Geschäft mit Mobilfunk erzielte Rogers 2,69 Mrd. kanadische Dollar Umsatz, 1 % mehr als im Vorjahresquartal. Der Kabelumsatz blieb mit 1,99 Mrd. kanadischen Dollar unverändert. Im Mediengeschäft stieg der Umsatz um 9 % auf 821 Mio. kanadische Dollar. Die bereinigte EBITDA-Marge lag konzernweit bei 46,6 %.
Rogers schloss am 1. Oktober den Kauf eines Minderheitsanteils an MLSE für 4,35 Mrd. kanadische Dollar in bar ab. Das Unternehmen zahlte im Quartal außerdem 270 Mio. kanadische Dollar an Dividenden aus und erklärte eine Dividende von 0,50 kanadischen Dollar je Aktie. Rogers Sports strebt an, bis zur ersten Hälfte 2027 einen Minderheitsanteil zu verkaufen.
Rogers führte die Ergebnisse auf Kostendisziplin, höhere Margen in den Kabel- und Mobilfunksparten sowie einen Rekord beim freien Cashflow zurück. Zugleich habe der Konzern trotz geringerer Marktaktivität weiter Schulden abgebaut. Der geplante Verkauf eines Minderheitsanteils durch Rogers Sports ist für die erste Hälfte 2027 vorgesehen.