Rio Tinto meldet Engpässe bei Kupfertransporten
· VinciFi Redaktion

Rio Tinto berichtet von Verzögerungen für Fahrzeuge am Grenzübergang Ganqimaodu zwischen China und der Mongolei. Dadurch stehen weniger Lastwagen für den Transport von Kupferkonzentrat aus der Oyu-Tolgoi-Mine bereit.**
An dem Übergang sind auch die Konvois betroffen: Die Zahl der täglich zugelassenen Fahrten sank nach Angaben der mongolischen Behörden von üblicherweise 13 auf vier. Als Grund werden Gesichtserkennungskontrollen für Fahrer genannt. Das kann den Ablauf der Kupferlieferungen aus Oyu Tolgoi stören.
Rio Tinto hält 66 Prozent an der Mine, die übrigen 34 Prozent gehören dem mongolischen Staat. Damit betrifft ein möglicher Engpass beim Abtransport sowohl den Bergbaukonzern als auch die wirtschaftlichen Interessen der Mongolei.
Im Juni vereinbarten Rio Tinto und die mongolische Regierung, den Zinssatz für ein Aktionärsdarlehen anzupassen. Die Verzögerungen am Grenzübergang betreffen den Transport des Konzentrats. Für Rio Tinto kann der Grenzverkehr damit zum Engpass zwischen laufender Förderung und tatsächlichen Lieferungen werden.