Richter setzt Meta-Strafe auf 25 Milliarden Dollar fest
· VinciFi Redaktion

Ein Richter in New Mexico hat Meta zu Strafzahlungen von 25 Milliarden US-Dollar verurteilt. Die Summe liegt unter der Forderung des Bundesstaats, aber deutlich über Metas Antrag auf eine Obergrenze.**
Die Jury hatte Meta zuvor für mehr als 43 Millionen Verstöße gegen Gesetze des Bundesstaats verantwortlich gemacht. Im Zentrum standen Datenschutzangaben, mit denen das Unternehmen Verbraucher nach dem Urteil der Geschworenen in die Irre geführt hatte.
New Mexico verlangte nach dem Jury-Urteil eine Strafe von bis zu 40 Milliarden US-Dollar. Bei einer Anhörung am 1. Oktober forderte der Bundesstaat eine Summe zwischen 35 und 40 Milliarden US-Dollar. Meta hielt dagegen: Das Unternehmen beantragte, die zivilrechtliche Strafe auf höchstens 1,53 Milliarden US-Dollar zu begrenzen. Die nun festgesetzten 25 Milliarden US-Dollar liegen deutlich über Metas beantragter Obergrenze, aber unter der Forderung des Bundesstaats.
Der Rechtsstreit geht auf eine Klage zurück, die der Generalstaatsanwalt von New Mexico 2021 einreichte. Sie entwickelte sich aus dem Cambridge-Analytica-Skandal, bei dem es um den Umgang mit Daten von Facebook-Nutzern ging. Im Verfahren standen damit Metas Datenschutzangaben und der Schutz persönlicher Nutzerdaten im Mittelpunkt.
Zusätzlich zur Geldstrafe beantragte New Mexico eine gerichtliche Verfügung, die ähnliche Praktiken künftig stoppen soll. Die Entscheidung über die Strafe setzt für Meta eine hohe finanzielle Belastung fest. Die beantragte Verfügung betrifft mögliche künftige Geschäftspraktiken des Konzerns.