Pakistans Militär hofft auf Vermittlung, warnt vor Störern
· VinciFi Redaktion

Pakistans Militär sieht die Vermittlung zwischen Iran und den USA vorsichtig optimistisch, warnt aber vor mächtigen Störern. Die laufenden Gespräche betreffen auch die strategisch wichtige Straße von Hormus.**
Der Sprecher des pakistanischen Außenministeriums, Tahir Andrabi, sagte, die Gespräche liefen weiter und konzentrierten sich besonders auf die Straße von Hormus sowie auf eine Deeskalation. Das Militär signalisiert ebenfalls vorsichtige Hoffnung, sieht den diplomatischen Prozess aber durch mögliche Störer gefährdet.
Eine Beruhigung der Lage rund um die Straße von Hormus könnte die Spannungen zwischen Iran und den USA verringern. Auch der US-Sondergesandte Tom Barrack sprach von einer möglichen Annäherung. Katar und Pakistan hätten geholfen, eine diplomatische Gelegenheit zu schaffen, sagte er. Die Seiten seien nahe an einer ersten Verständigung, schätzte Barrack.
Pakistan vermittelte bereits im Juni ein vorläufiges Abkommen zwischen den USA und Iran. Pakistans amtierender UN-Gesandter sagte, das Abkommen sei innerhalb weniger Wochen ins Stocken geraten, nachdem neue Kämpfe begonnen hatten. Die Vorgeschichte zeigt, wie schwierig eine dauerhafte Deeskalation sein kann.
Die laufenden Gespräche richten sich weiter auf Deeskalation und die Lage an der Straße von Hormus.