Oyu Tolgoi setzt Untertagebetrieb nach Felssturz aus

· VinciFi Redaktion

In Rio Tintos mongolischer Kupfermine Oyu Tolgoi ist der Untertagebetrieb nach einem Felssturz ausgesetzt. 15 Arbeiter wurden verletzt; die Unterbrechung trifft einen Standort, dessen Kupferförderung zuletzt gewachsen ist.**

Ein seismisches Ereignis entlang einer Gesteinsbruchzone löste unter Tage Erschütterungen aus. Oyu Tolgoi LLC zufolge verursachten sie den Felssturz. Der Betreiber prüft die Lage und hat weitere Informationen angekündigt. Wie lange der Untertagebetrieb ausgesetzt bleibt, ist noch offen.

Rio Tinto meldete für Oyu Tolgoi im dritten Quartal 2026 ein Produktionsplus von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Kupferförderung lag bei 113.500 Tonnen. Damit war das Quartal ein Wachstumsschritt für eine Mine, deren Untertagebetrieb nun pausiert.

Für 2028 bis 2036 erwartet der Betreiber im Durchschnitt rund 500.000 Tonnen Kupfer pro Jahr aus Tagebau und Untertagebetrieb. Das macht Oyu Tolgoi zu einem wichtigen Standort für Rio Tintos künftige Kupferproduktion.

Zusätzlich ist der Abtransport des Kupferkonzentrats über die Grenze nach China eingeschränkt. Oyu Tolgoi LLC zufolge sank die Zahl der täglichen Lastwagenkonvois von üblichen zwölf bis 13 auf etwa vier. Diese Einschränkung betrifft den Absatzweg, während die Aussetzung des Untertagebetriebs die Förderung selbst betrifft.

Der Betreiber setzt seine Lagebewertung fort und hat weitere Informationen angekündigt.

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