OpenAI: Gespräche über 30-Milliarden-Dollar-Runde
· VinciFi Redaktion

OpenAI verhandelt Berichten zufolge über eine Finanzierungsrunde von 30 Milliarden US-Dollar mit großen Investoren. Ein Abschluss könnte dem KI-Unternehmen zusätzlichen finanziellen Spielraum verschaffen.**
Was passiert ist
OpenAI hat Berichten zufolge Finanzierungsgespräche mit Thrive und Andreessen Horowitz geführt. Zudem soll das Unternehmen mit Fonds aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie BlackRock über eine Runde von 30 Milliarden US-Dollar verhandeln.
Die Meldung beschreibt Gespräche, keinen abgeschlossenen Kapitalzufluss. Welche Beträge einzelne Investoren beisteuern könnten und zu welcher Unternehmensbewertung die Runde erfolgen würde, geht daraus nicht hervor. Die genannten Gesprächspartner sind damit nicht automatisch als Geldgeber zugesagt.
Hintergrund
Die Gespräche folgen auf eine bereits vollzogene Investition: SoftBank teilte am 1. Oktober 2026 mit, die dritte und letzte Teilzahlung seiner zuvor angekündigten Folgeinvestition in OpenAI geleistet zu haben. Diese letzte Zahlung betrug 10 Milliarden US-Dollar. Damit war die Folgeinvestition von insgesamt 30 Milliarden US-Dollar abgeschlossen.
Nach eigenen Angaben hat SoftBank damit insgesamt 64,6 Milliarden US-Dollar in OpenAI investiert und hält einen Anteil von rund 13 Prozent. Diese bereits geleistete Finanzierung ist von der jetzt berichteten Gesprächsrunde zu unterscheiden, auch wenn beide denselben Gesamtbetrag nennen.
Was das bedeuten kann
Eine erfolgreiche neue Runde könnte OpenAIs finanziellen Spielraum für weitere Entwicklung und Expansion vergrößern. Welche Bewertung Investoren dabei akzeptieren, könnte außerdem die Einschätzung anderer KI-Unternehmen beeinflussen.
Wenn du Aktien von Unternehmen mit einer OpenAI-Beteiligung hältst, könnte eine neue Finanzierungsrunde auch mittelbar relevant werden. Ob bestehende Anteile dadurch wertvoller werden oder ihr prozentualer Anteil sinkt, hinge von Bewertung und Konditionen ab. Aus den Gesprächen allein lässt sich deshalb keine eindeutige Kurswirkung ableiten.