Novak meldet Angriffe auf zwei Raffinerien
· VinciFi Redaktion

Russlands Vizepremier Alexander Novak sagt, am 14. Oktober seien zwei russische Ölraffinerien angegriffen worden. Mögliche Ausfälle könnten die Verarbeitung und damit auch Russlands Diesel-Ausfuhren beeinflussen.**
Mehrere russische Raffinerien seien nach Reparaturen wieder in Betrieb, sagte Novak am selben Tag. Die Lage auf dem Kraftstoffmarkt sei nun deutlich besser als einen Monat oder zwei Wochen zuvor. Seine Aussagen zeichnen damit ein Bild von Anlagen, die teils zurückkehren, während zugleich neue Angriffe auf Raffinerien gemeldet werden.
Für die Öl- und Kraftstoffmärkte ist entscheidend, ob Angriffe den Betrieb tatsächlich unterbrechen. Eine beeinträchtigte Verarbeitung könnte die Menge an Diesel und anderen Kraftstoffen verringern, die Russland bereitstellen oder exportieren kann.
Russlands Exportziel hängt auch an der Verarbeitung
Am 13. Oktober sagte Novak, Russlands Diesel-Ausfuhren könnten bis zum Jahresende 3 bis 3,5 Millionen Tonnen pro Monat erreichen. Das ist ein mögliches Exportniveau, kein bereits erreichtes Volumen. Am 14. Oktober erklärte er zudem, Diesel-Ausfuhren könnten die Ölverarbeitung in Russland und die Einnahmen des Staatshaushalts steigern.
Damit verbindet Novak höhere Ausfuhren mit einer stärkeren Raffinerieproduktion. Sollten Angriffe die Verarbeitung bremsen, könnte das diese Pläne erschweren.
Die zuvor beschriebene Erholung am Kraftstoffmarkt und das Exportziel bis Jahresende sind die nächsten Bezugspunkte für Russlands Raffineriegeschäft. Novak stellt die monatlichen 3 bis 3,5 Millionen Tonnen als mögliche Ausfuhrmenge in Aussicht; die Angriffe könnten die Entwicklung bis dahin beeinflussen.