Microsoft soll 60.000 Beschäftigten Abfindungen anbieten

· VinciFi Redaktion

Microsoft soll 60.000 Beschäftigten Abfindungen anbieten

Microsoft soll Abfindungsangebote an 60.000 Beschäftigte richten. Die Zahl beschreibt die mögliche Reichweite des Angebots, nicht bereits tatsächliche Abgänge; diese könnten die Personalkosten senken.**

Eine frühere Runde freiwilliger Abfindungsangebote sollte Anfang Mai rund 8.750 Beschäftigte in den USA erreichen. Die nun genannte Zahl von 60.000 wäre deutlich größer, bezieht sich aber laut den Angaben auf ein weiteres Angebot. Die Zahl beschreibt dessen Reichweite, nicht bereits die Zahl tatsächlicher Abgänge. Beschäftigte müssten ein Angebot annehmen, bevor daraus ein Personalabgang wird.

Microsoft beschäftigte zum 30. Juni rund 223.000 Menschen. Ein Jahr zuvor waren es etwa 228.000. Der Personalbestand sank damit im Jahresvergleich erstmals seit zehn Jahren. Die Zahlen stammen aus dem Jahresbericht und liegen zeitlich vor den jüngsten Personalmaßnahmen. Sie zeigen, dass Microsofts Belegschaft bereits kleiner geworden ist, sagen aber nicht, wie viele Menschen ein mögliches neues Angebot annehmen.

Ein Rückgang der Belegschaft kann den Personalaufwand senken, während ein Angebot allein noch keine dauerhafte Einsparung bedeutet. Microsoft betreibt ein wachsendes weltweites Netz an Rechenzentren für Cloud-Dienste und KI-Systeme und gibt dafür Milliarden aus. Die Kosten solcher Investitionen und die Entwicklung der Belegschaft sind damit wichtige Größen für die Margen des Konzerns. Die Ausgaben belegen für sich genommen jedoch nicht den Grund für ein konkretes Abfindungsprogramm.

Microsoft veröffentlicht am 28. Oktober nach US-Börsenschluss die Ergebnisse des ersten Quartals im Geschäftsjahr 2027. Sie folgen nur wenige Tage nach dem Bericht über die möglichen Abfindungsangebote.

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