Kansas-Umfrage: Hamilton liegt vier Punkte vorn

· VinciFi Redaktion

Kansas-Umfrage: Hamilton liegt vier Punkte vorn

Der Demokrat Adam Hamilton kommt in einer neuen Umfrage zur Senatswahl in Kansas auf 49 Prozent, Amtsinhaber Roger Marshall auf 45 Prozent. Der Abstand liegt nahe an der angegebenen Fehlerspanne und ist deshalb kein sicherer Vorsprung.**

Emerson College Polling befragte vom 26. bis 28. Oktober insgesamt 800 wahrscheinliche Wählerinnen und Wähler. Das Institut gibt für die Ergebnisse eine sogenannte Glaubwürdigkeits-Spanne von plus/minus 3,5 Prozentpunkten an. Der Libertäre David Graham kommt auf 3 Prozent, weitere 3 Prozent sind unentschieden. Werden die Unentschiedenen gefragt, zu wem sie tendieren, steigt Hamiltons Unterstützung auf 50 Prozent und Marshalls auf 47 Prozent.

Hamiltons Abstand ist seit September gewachsen

Im Vergleich zur Emerson-Umfrage im September hat Hamilton vier Prozentpunkte hinzugewonnen: Damals lag er bei 45 Prozent, jetzt bei 49 Prozent. Marshall legte im selben Zeitraum um zwei Punkte zu, von 43 auf 45 Prozent. Die Entwicklung zeigt, dass beide Kandidaten Unterstützung gewonnen haben, Hamilton aber stärker.

Eine weitere Erhebung unter wahrscheinlichen Wählern, durchgeführt vom 20. bis 27. Oktober, ergab ebenfalls 49 Prozent für Hamilton und 45 Prozent für Marshall. Die angegebene Fehlerspanne lag dort bei 4,5 Prozentpunkten. Eine andere Umfrage unter 801 wahrscheinlichen Wählern maß Hamilton bei 52 Prozent und Marshall bei 43 Prozent; ihre Fehlerspanne betrug 3,9 Prozentpunkte. Die Erhebungen zeichnen damit kein völlig einheitliches Bild, zeigen aber jeweils einen knappen bis moderaten Vorsprung Hamiltons.

Die Emerson-Erhebung fand nach einer Senatsdebatte und einer Phase intensiver politischer Werbeanzeigen statt. Besonders stark ist Hamiltons Wert bei unabhängigen Wählern: In dieser Gruppe liegt er mit 59 zu 25 Prozent vorn. Auch unter den Befragten, die bereits gewählt haben, führt er mit 66 zu 32 Prozent. Wer noch nicht gewählt hat, bevorzugt dagegen Marshall mit 48 zu 45 Prozent.

Die Wirtschaft ist für 44 Prozent der Befragten das wichtigste Thema. Gesundheitsversorgung folgt mit 15 Prozent, Bedrohungen für die Demokratie mit 13 Prozent.

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