Healey will Pläne zur Gas-Grundgebühr vorstellen

· VinciFi Redaktion

Der britische Schatzkanzler John Healey will im Haushalt Pläne zur Abschaffung der Gas-Grundgebühr vorstellen. Beschlossen ist die Abschaffung noch nicht; eine Reform könnte die Verteilung der Energiekosten verändern.**

Am 21. Oktober hatte Premierminister Andy Burnham Healey und Energieministerin Miatta Fahnbulleh gebeten zu prüfen, ob sich die Gas-Grundgebühren streichen lassen. Damit steht zunächst eine Prüfung und ein Plan im Raum, keine bereits geltende Änderung.

Die Gebühren fallen täglich an, auch wenn ein Haushalt kein Gas verbraucht. Sie finanzieren unter anderem den Anschluss und die Instandhaltung der Leitungen. Die durchschnittliche Gas-Grundgebühr beträgt 29,7 Pence pro Tag. Bei Strom sind es durchschnittlich 54,8 Pence.

Eine Möglichkeit wäre, bisher feste Kosten auf den verbrauchsabhängigen Preis je Kilowattstunde umzulegen. Haushalte mit geringem Gasverbrauch könnten dadurch entlastet werden, während Vielverbraucher mehr zahlen könnten. Die Forschungsorganisation Nesta schätzt, dass ein typischer Haushalt mit Gas und Strom durch eine Abschaffung 27 Pfund im Jahr sparen könnte. Das ist eine Schätzung für einen möglichen Umbau, keine garantierte Ersparnis.

Die Regierung hat zugesagt, die Gebührenstruktur zu reformieren. Sie will auch die Kosten des Warm Home Discount, eines Zuschusses für einkommensschwache Haushalte, von den Grundgebühren auf die verbrauchsabhängigen Preise verlagern.

Im Haushalt will Healey die Pläne vorstellen.

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