Eurozone-PMI sinkt auf 51,9 Punkte

· VinciFi Redaktion

Eurozone-PMI sinkt auf 51,9 Punkte

Der Einkaufsmanagerindex für Industrie und Dienstleistungen der Eurozone sank im Oktober auf 51,9 Punkte und lag damit unter der Prognose von 52,7. Der Wert signalisiert weiterhin eine Ausweitung der Aktivität, aber ein geringeres Tempo als erwartet.**

In Deutschland gab der vorläufige Composite-PMI im Oktober auf 52,8 Punkte nach, von 53,8 im September. Frankreichs vorläufiger Gesamtindex fiel auf 48,4 Punkte. Dort hatte er im September noch 51,1 erreicht; erwartet worden war für Oktober ein Wert von 50,5. Frankreich rutschte damit unter die Marke, die Wachstum von einem Rückgang der Aktivität trennt.

Auch der Eurozonenwert verlor gegenüber dem Vormonat an Boden: Im September hatte der Composite-PMI bei 53,1 Punkten gelegen. Das war laut S&P Global der höchste Stand seit 41 Monaten; im August hatte der Index 52,0 Punkte erreicht. Für Oktober hatten Marktteilnehmer vor der Veröffentlichung einen Rückgang auf 52,7 erwartet. Der tatsächliche Wert lag darunter.

Vor der Veröffentlichung galt neben der Gesamtaktivität auch den Preisbestandteilen besondere Aufmerksamkeit. Sie waren im September nach einem Anstieg der Energiepreise wieder nach oben gegangen. Die PMI-Werte stammen aus monatlichen Befragungen von Führungskräften in Unternehmen des privaten Sektors. Ein Stand über 50 zeigt eine Ausweitung der Aktivität gegenüber dem Vormonat an, ein Wert darunter einen Rückgang.

Damit wächst die Aktivität in der Eurozone laut Gesamtindex weiter, während die nationalen Ergebnisse ein gemischtes Bild zeigen: Deutschland bleibt über 50, Frankreich liegt darunter. Für Anleger und Devisenmärkte liefern die Daten einen aktuellen Einblick in die Geschäftslage der Region. Auch die Entwicklung der Ölpreise und die französische Lage stehen laut ING vor der EZB-Sitzung in der kommenden Woche im Fokus der Märkte.

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