Die iranische Marine meldet

· VinciFi Redaktion

Die iranische Marine meldet

Die iranische Marine meldet, ein Öltanker sei am Donnerstag im Golf von Oman in Brand geraten, während er nach Angaben der Marine eine von Iran als gesperrt bezeichnete Zone zu durchqueren versuchte. Der Vorfall fällt in eine Phase mit mehr gemeldeten Angriffen auf Schiffe und geringeren Öltransporten durch Hormus.**

Die Marine erklärte, ihre Überwachungsteams hätten das Schiff bei einer Patrouille im östlichen Bereich der Straße von Hormus entdeckt. Das Schiff habe sein Ortungssystem ausgeschaltet. Nach Darstellung der iranischen Marine versuchte der Tanker, die von Iran als gesperrt bezeichnete Zone zu passieren. Der Vorfall wurde bereits am Donnerstag, 15. Oktober, gemeldet.

Auch die Zahl der Angriffe auf Schiffe in und um die Straße von Hormus ist zuletzt gestiegen. Zwischen dem 5. und 11. Oktober meldeten zwölf Schiffe Angriffe. Die Angaben geben die Zahl betroffener Schiffe wieder und zeigen, dass die Sicherheitslage auf der Route angespannt bleibt.

Zugleich liegen die Öltransporte durch die Meerenge unter den jüngsten Vergleichswerten. Am 13. Oktober flossen rund 12,6 Millionen Barrel pro Tag hindurch. Ende September waren es 15 Millionen Barrel täglich, vor dem Krieg etwa 17 Millionen.

Die Transportwege umfassen auch Umladungen: Tanker bringen Öl durch die Meerenge und laden ihre Fracht anschließend auf größere Schiffe um. Damit kann eine Störung im Golf von Oman nicht nur ein einzelnes Schiff betreffen, sondern auch die Weiterfahrt von Ladungen erschweren. Das ist für den Ölmarkt relevant, weil die Daten bereits einen geringeren Durchsatz durch Hormus zeigen.

Die gemeldeten Angriffe und der niedrigere Ölfluss sind zwei getrennte Aspekte der Lage: Die Angriffsangaben zählen betroffene Schiffe, während die Transportdaten die täglich beförderte Ölmenge erfassen. Zusammen zeigen sie, dass die Route für den Öltransport bereits unter Druck steht und ein weiterer Zwischenfall die Schifffahrt in der Region zusätzlich beeinträchtigen könnte.

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