Dallas-Fed-Index für Texas steigt auf 13,4 Punkte
· VinciFi Redaktion

Der Dallas-Fed-Index zur allgemeinen Geschäftslage in Texas stieg im Oktober auf 13,4 Punkte, nach 9,8 im September. Der Wert übertraf die Prognose von 8,8, doch bei Produktion und Neuaufträgen ließ das Tempo nach.**
Die monatliche Umfrage der Federal Reserve Bank of Dallas erfasst, ob Unternehmen ihre Lage im Vergleich zum Vormonat besser oder schlechter einschätzen. Der Index bildet die Differenz zwischen den Unternehmen ab, die eine Verbesserung melden, und jenen, die eine Verschlechterung melden. Ein positiver Wert bedeutet daher nicht, dass die Wirtschaftsleistung um diesen Prozentsatz gewachsen ist.
Im Oktober meldeten 25,9 Prozent der befragten Unternehmen eine Verbesserung ihrer allgemeinen Geschäftslage, 12,5 Prozent eine Verschlechterung. Die übrigen 61,6 Prozent sahen keine Veränderung. Die Umfrage erfasst damit die Einschätzung der Unternehmen, nicht die Entwicklung der gesamten US-Wirtschaft.
Bei den konkreten Produktionskennzahlen war das Bild schwächer. Der Produktionsindex sank auf 15,8 Punkte, von 29,5 im September. Auch der Index für Neuaufträge ging deutlich zurück: auf 9,3 Punkte nach 30,7. Beide Werte lagen weiterhin über null. Das spricht dafür, dass mehr Unternehmen Zuwächse als Rückgänge meldeten, aber die positive Dynamik ließ nach.
Gleichzeitig blieb der Kostendruck bei Rohstoffen hoch. Der entsprechende Index stieg im Oktober auf 55,3 Punkte von 52,2 im Vormonat. Der Index für Preise fertiger Waren erhöhte sich auf 29,9 von 27,6. Solche Preisindikatoren zeigen, wie verbreitet steigende Kosten oder Verkaufspreise unter den Befragten sind; sie messen nicht unmittelbar die Verbraucherpreisinflation.
Die Dallas Fed sammelte die Antworten vom 13. bis 21. Oktober. 64 der 114 befragten Hersteller aus Texas nahmen teil. Die Geschäftslageeinschätzung verbesserte sich also, während wichtige Indikatoren für die aktuelle Produktion und Nachfrage an Schwung verloren. Für eine Einordnung der US-Industrie ist der regionale Befund ein Teil des Gesamtbilds, keine landesweite Messung.
Die nächste Erhebung zur texanischen Industrie soll am 30. November veröffentlicht werden.