China drängt Börsenfirmen zu mehr Rückkäufen

· VinciFi Redaktion

China drängt Börsenfirmen zu mehr Rückkäufen

Chinas Wertpapieraufsicht fordert geeignete Börsenfirmen auf, mehr eigene Aktien zurückzukaufen und Dividenden auszuschütten. Unternehmen des Shanghaier Hauptsegments haben seit Monatsbeginn bereits Rückkäufe im Wert von mehr als 17,6 Mrd. Yuan umgesetzt.**

Die Unternehmen des Shanghaier Hauptsegments veröffentlichten seit Anfang Oktober mehr als 120 Mitteilungen zu Rückkäufen. Das kumulierte Umsetzungsvolumen überstieg 17,6 Mrd. Yuan, teilte das Finanzbüro der Stadt Shanghai mit. Die Zahl beschreibt bereits ausgeführte Rückkäufe, nicht allein angekündigte Programme.

Am 10. Oktober hielt die chinesische Wertpapieraufsicht CSRC in Peking ein Treffen mit Vertretern börsennotierter Unternehmen sowie Fachleuten aus Wertpapier- und Fondshäusern ab. Die Aufsicht sprach sich dafür aus, dass geeignete Unternehmen ihre Rückkäufe und Dividenden erhöhen. Auch langfristiges Kapital und stabilere Mechanismen für den Kapitalmarkt standen im Mittelpunkt.

Die aktuellen Aktivitäten bauen auf einem längerfristigen Trend auf. Das jährliche Rückkaufvolumen chinesischer A-Aktien stieg von rund 68 Mrd. Yuan im Jahr 2020 auf 130,77 Mrd. Yuan im Jahr 2025, wie die Shanxi-Zweigstelle der Wertpapieraufsicht mitteilte. Rückkäufe sind damit bereits ein etabliertes Instrument börsennotierter Unternehmen.

Für den Markt ist entscheidend, dass die Aufsicht Rückkäufe neben Dividenden ausdrücklich als Teil der Kapitalmarktstützung hervorhebt. Die tatsächlichen Programme kommen von einzelnen Unternehmen. Für Anleger in A-Aktien kann das einzelne Rückkaufankündigungen in einen größeren politischen Kontext stellen.

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