Bericht: USA sollen Iran Ultimatum gestellt haben

· VinciFi Redaktion

Bericht: USA sollen Iran Ultimatum gestellt haben

Ein Bericht auf Basis durchgesickerter Informationen zufolge soll Pakistans Armeechef Asim Munir Teheran eine US-Forderung überbracht haben: Iran müsse sein Atomprogramm vollständig aufgeben, sonst drohten Angriffe. Teheran weist die Forderung zurück und beharrt darauf, dass angereichertes Material im Land bleibt; eine Eskalation könnte auch den Öltransport durch die Straße von Hormus belasten.**

Bei seinem Besuch in Teheran überbrachte Munir dem Bericht zufolge eine letzte Warnung aus Washington. Als mögliches Ziel groß angelegter Angriffe wird darin vor allem die iranische Nuklearanlage Pickaxe Mountain genannt. Die Angaben gehen auf durchgesickerte Informationen zurück und sind nicht als beschlossene oder bereits ausgeführte Militäraktion bestätigt.

Irans Sicherheitsratschef Rezaei sagte Munir, kein angereichertes Nuklearmaterial werde das Land verlassen. Gespräche mit den USA werde es erst wieder geben, wenn Washington die sieben Bedingungen Teherans erfülle.

Irans Urananreicherung ist ein zentraler Streitpunkt. Das Land hat Uran auf 60 Prozent angereichert. Damit liegt es deutlich über dem Niveau, das für zivile Energiegewinnung üblich ist, und der Umgang mit dem angereicherten Material steht erneut im Mittelpunkt der Auseinandersetzung.

Gleichzeitig laufen diplomatische Kontakte über Vermittler weiter. Außenminister Abbas Araghchi sagte, Verhandlungen mit den USA würden über Pakistan und Katar fortgesetzt. Das steht neben Rezaeis Aussage, dass eine Rückkehr zu Gesprächen erst nach Erfüllung der iranischen Bedingungen möglich sei: Vermittlungskanäle bleiben aktiv, während Teheran seine Position zu direkten Verhandlungen bekräftigt.

Auch die Straße von Hormus ist für die Märkte relevant. Die Meerenge ist eine wichtige Route für weltweite Öl- und Gastransporte. Eine militärische Eskalation könnte die Sorge um Lieferungen durch diese Passage verstärken. Die Vermittlung über Pakistan und Katar läuft weiter, während Iran seine Bedingungen für neue Gespräche aufrechterhält.

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