Bericht: Acht US-Staaten verklagen OpenAI

· VinciFi Redaktion

Bericht: Acht US-Staaten verklagen OpenAI

Berichten zufolge gehen acht US-Bundesstaaten juristisch gegen OpenAI vor. Der Streit um mögliche Schäden für Kinder könnte den Druck auf den Jugendschutz und die Datenverarbeitung bei ChatGPT erhöhen.**

Die Staaten werfen ChatGPT vor, Kindern zu schaden. In Florida läuft bereits ein separates Verfahren gegen OpenAI: Generalstaatsanwalt James Uthmeiers Büro reichte die Klage am 1. Juni ein. Ende September beantragte es zusätzlich, OpenAI vorläufig daran zu hindern, ChatGPT Minderjährigen in Florida anzubieten. Über diesen Antrag muss ein Gericht entscheiden.

Auch in Kalifornien geht es um den Umgang mit jungen Nutzern. Zwei Minderjährige reichten eine geplante Sammelklage gegen OpenAI ein. Sie wollen eine landesweite Gruppe betroffener Minderjähriger vertreten. Der Vorwurf: OpenAI habe persönliche Daten von Kindern ohne wirksame Zustimmung der Eltern gesammelt und zum Training seiner KI-Modelle genutzt. Die landesweite Vertretung ist beantragt, aber noch nicht gerichtlich bestätigt.

Die Kläger verlangen nach einer weiteren Darstellung einen Anteil an OpenAIs Eigenkapital oder eine entsprechende Geldzahlung. Sie begründen die Forderung mit dem behaupteten Wert der Daten. Das ist eine Forderung der Klägerseite, keine gerichtlich festgestellte Pflicht OpenAIs.

OpenAI hat seinerseits Maßnahmen zum Jugendschutz beschrieben. In Australien begann das Unternehmen im August, ChatGPT für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren einzuführen. OpenAI erklärt, das Angebot baue auf elterlichen Kontrollen, Sicherheitsregeln für Nutzer unter 18 Jahren und Altersprüfungen auf. Damit stehen neben möglichen Schäden auch die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen und der Umgang mit Daten Minderjähriger im Zentrum der Auseinandersetzungen.

Eine Entscheidung könnte den Zugang Minderjähriger zu ChatGPT in Florida vorläufig einschränken.

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