Auto-Pakt: Berlin und Paris wollen -Regeln lockern

· VinciFi Redaktion

Auto-Pakt: Berlin und Paris wollen -Regeln lockern

Die zusätzlichen zehn Prozentpunkte müssten demnach nicht durch andere Maßnahmen ausgeglichen werden.**

Die zusätzlichen zehn Prozentpunkte müssten demnach nicht durch andere Maßnahmen ausgeglichen werden.

Zugleich wollen Berlin und Paris die Zwischenziele für 2030 lockern. Die längere Frist könnte den Druck auf Autohersteller verringern, ihre Flottenemissionen kurzfristig zu senken.

Der Kompromiss geht über den Kommissionsvorschlag hinaus

Die übrigen zehn Prozent sollten durch CO₂-armen Stahl aus der EU oder durch E-Kraftstoffe und Biokraftstoffe ausgeglichen werden. Der deutsch-französische Vorstoß würde diese bereits vorgeschlagene Flexibilität weiter ausdehnen.

Zugleich bleibt die Regulierung ein wichtiger Faktor für ihre Modellplanung und Investitionen in Elektroautos. Börsenkurse oder eine konkrete Reaktion der Unternehmen sind damit nicht belegt.

EU-Verhandlungen entscheiden über die Regeln

Der Kompromiss ist zunächst eine gemeinsame politische Position. Die EU-Regeln ändern sich dadurch nicht automatisch. Die Mitgliedstaaten beraten bereits über den Vorschlag zur Änderung der CO₂-Normen für neue Pkw und Transporter; die Verhandlungen auf EU-Ebene müssen den Vorstoß erst in eine Änderung der Vorschriften überführen. Der nächste Schritt ist damit die weitere Beratung der EU-Staaten und der europäischen Institutionen über die künftigen Grenzwerte.

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