API schätzt US-Rohölbestände mit 11,12 Mio. Barrel Minus
· VinciFi Redaktion

Die API schätzt, dass die US-Rohölbestände binnen einer Woche um 11,12 Mio. Barrel gesunken sind, obwohl ein Aufbau um 1,9 Mio. Barrel erwartet wurde. Der Lagerabbau kann auf ein engeres Verhältnis von Angebot und Nachfrage hindeuten, während die Bestände in Cushing zunahmen.**
Der Rückgang fällt deutlich größer aus als erwartet. In der Vorwoche hatte die API ein Minus von 2,09 Mio. Barrel ausgewiesen. Für die aktuelle Veränderung meldet die API zugleich einen Aufbau in Cushing um 1,823 Mio. Barrel. In der Vorwoche waren die Bestände dort um 0,866 Mio. Barrel gestiegen. Damit zeigen die landesweiten Rohölbestände und die Lager in Cushing unterschiedliche Entwicklungen.
Die Zahlen stammen aus der Erhebung des American Petroleum Institute (API), einem US-Branchenverband der Öl- und Gasindustrie. Die API-Erhebung ist eine private Schätzung. Sie gibt einen ersten Hinweis auf die wöchentliche Lagerentwicklung; die US-Energiebehörde EIA veröffentlicht ebenfalls wöchentliche Bestandsdaten.
Ein früherer EIA-Wert zeigt, wie stark sich die Bestände von Woche zu Woche verändern können: Für die Woche bis zum 2. Oktober meldete die Behörde einen Rückgang der kommerziellen US-Rohölbestände um 3,2 Mio. Barrel auf 424,1 Mio. Barrel. Diese Zahl betrifft eine frühere Woche und stammt von der EIA, nicht aus der aktuellen API-Erhebung. Sie ist deshalb kein direkter Vergleichswert für den nun geschätzten Rückgang.
Der landesweite Abbau und der gleichzeitige Zuwachs in Cushing liefern unterschiedliche Signale zur regionalen Verteilung der Lagerbestände.