Anthropic soll RetailBook für britisches Angebot einplanen
· VinciFi Redaktion

Anthropic soll für den geplanten Börsengang ein britisches Aktienangebot über RetailBook planen, heißt es in einem Bericht. Der mögliche Vertriebsweg könnte britischen Privatanlegern einen zusätzlichen Zugang zur Platzierung eröffnen.**
Anthropic hat am 26. Oktober bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Registrierungsantrag für einen geplanten Börsengang eingereicht. Das Unternehmen plant, seine Klasse-A-Aktien an der Nasdaq unter dem Kürzel ANT notieren zu lassen. Der Antrag stößt das Verfahren an, legt aber die Angebotsbedingungen noch nicht fest.
Laut dem eingereichten Dokument stehen weder die Zahl der angebotenen Aktien noch die Preisspanne fest. Die geplante Notierung und das mögliche britische Angebot sind daher zwei unterschiedliche Schritte: Anthropic bereitet den Börsengang in den USA vor, während der Zugang für britische Privatanleger über RetailBook bislang als geplanter Vertriebsweg beschrieben wird.
Auch andere Vertriebsrollen werden für den Börsengang genannt. JPMorgan soll den Verkauf an US-Privatanleger führen. Citigroup koordiniert Berichten zufolge den internationalen Vertrieb, auch in Großbritannien und weiteren Ländern. Separat bereiten große britische Broker laut Berichten ein Vorbörsenangebot für Privatanleger vor. Diese Angaben zeigen, dass der Vertrieb für private Anleger in mehreren Märkten geplant wird; RetailBook ist dabei der für Großbritannien genannte Weg.
Für Privatanleger könnte ein britisches Angebot eine Möglichkeit schaffen, sich an der Platzierung zu beteiligen. Ein Vertriebsweg bedeutet jedoch nicht automatisch, dass jede interessierte Person Aktien erhält.
Anthropic hat mit dem S-1-Antrag den formalen Schritt für die geplante US-Notierung eingeleitet. Die möglichen britischen Vertriebswege erweitern den Kreis der angesprochenen Anleger über institutionelle Investoren hinaus.