Admiral soll Trump zu Iran-Angriffen gebrieft haben
· VinciFi Redaktion

Eine erneute Eskalation könnte den Ölmarkt bewegen, während Brent nahe seinem Höchststand während des Iran-Kriegs lag.**
Die möglichen Ziele reichen Berichten zufolge von iranischen Nuklearanlagen und Infrastruktur bis zu Inseln unter iranischer Kontrolle. Das Pentagon hat Trump demnach mehrere Szenarien für eine Wiederaufnahme der Kämpfe vorgelegt. US-Kriegsschiffe in der Region bereiten sich zudem auf eine mögliche Eskalation vor.
Trump hat sich noch nicht endgültig für neue Angriffe entschieden. Er erwägt laut Berichten eine größere Militäraktion nach den US-Zwischenwahlen am 3. November. Als Alternative steht demnach ein Abkommen mit Iran im Raum; Vermittlungsversuche in der Region laufen weiter. Das Weiße Haus erklärte, Trump halte alle Optionen offen, um zu verhindern, dass Iran eine Atomwaffe erhält.
Auch Verbündete in der Region spüren die wachsende Anspannung: US-Vertreter haben mehrere Staaten im Nahen Osten aufgefordert, sich auf mögliche neue Militäraktionen nach der Wahl und mögliche iranische Vergeltung einzustellen. Iran hat seinerseits mit einer Ausweitung möglicher Angriffe auf wirtschaftliche und zivile Ziele gedroht, falls die USA zuschlagen. Für die Länder könnte das ein erhöhtes Sicherheitsrisiko bedeuten, selbst wenn Washington keinen neuen Angriff beschließt.
Ölmarkt reagiert auf die Aussicht weiterer Kämpfe
Die geopolitische Lage hat bereits einen wirtschaftlichen Kanal: den Ölpreis. Brent-Rohöl erreichte am 23. Oktober 116 US-Dollar je Barrel und lag damit knapp unter dem bisherigen Höchststand während des Iran-Kriegs. Händler setzten auf eine Wiederaufnahme der Kämpfe nach der Wahl. Eine weitere Eskalation könnte den Ölpreis zusätzlich bewegen.
Die US-Zwischenwahlen am 3. November sind der nächste wichtige Termin. Berichten zufolge richtet sich der mögliche Zeitplan für neue Militärschläge auf die Zeit danach.