Ein Unternehmen ist nur so stabil wie die Firmen, von denen es abhängt.
Lieferketten zeigt, wer ein Unternehmen beliefert und wer bei ihm einkauft – geordnet nach Land oder Branche, mit der konkreten Rolle jeder Beziehung: Wafer-Fertigung, Montage und Test, die Mitentwicklung eines bestimmten Chips. Wo bekannt, steht dabei, welcher Anteil des Umsatzes daran hängt. Umgekehrt lässt sich derselbe Datensatz von der anderen Seite lesen: welche Zulieferer kaum ersetzbar sind und welche gleich mehrere große Konzerne gleichzeitig beliefern. Eine VinciFi-Pro-Funktion.

Lieferketten von beiden Seiten lesen
Vom einzelnen Unternehmen zu seinen Zulieferern und Kunden – und vom Zulieferer zurück zu den Konzernen, die von ihm abhängen.
Der Lieferketten-Hub
Derselbe Datensatz, aus der Vogelperspektive: eine Branche im Fokus mit der Zahl ihrer belegten Zulieferer und der Konzerne, die sie beliefern, darunter alle Branchen und alle Länder, jeweils mit Zuliefererzahl und der Zahl der Länder beziehungsweise Branchen dahinter. Von hier aus steigst du in eine Branche oder ein Land ein, statt mit einem einzelnen Unternehmen anzufangen.

Wer liefert an wen – pro Unternehmen
Auf der Unternehmensseite steht die Lieferkette in zwei Registern: Zulieferer und Kunden. Gruppiert wird wahlweise nach Land oder nach Branche, sodass sofort sichtbar ist, ob ein Geschäft an einer Region hängt oder über viele verteilt ist. Jede Zeile nennt nicht nur den Namen, sondern die Rolle – etwa Wafer-Fertigung als Foundry, Montage, Test und Verpackung in Auftragsfertigung oder die Mitentwicklung eines namentlich genannten Produkts – und, wo die Zahl belegt ist, welchen Anteil am Umsatz die Beziehung ausmacht.
Schwer ersetzbare Zulieferer
Die Frage hinter jedem Lieferkettenrisiko lautet nicht „wer liefert“, sondern „wer sonst könnte“. Der Hub führt deshalb Zulieferer eigens auf, bei denen ein Produkt nur von einem einzigen Anbieter kommt oder von wenigen – mit dem Produkt, um das es geht. Das ist die Liste, in der ein Engpass sichtbar wird, bevor er in einer Quartalsmeldung steht.
Zulieferer mehrerer Konzerne
Wer gleich mehrere große Konzerne gleichzeitig beliefert, ist entweder ein stilles Schwergewicht oder ein gemeinsames Risiko – und in beiden Fällen interessant. Der Hub listet diese Zulieferer mit der Zahl der Konzerne, an die sie liefern, und nennt die Kunden beim Namen, auch wenn die Belieferung nur indirekt über eine Tochter läuft.
Nach Branche und Land einsteigen
Jede Branche und jedes Land ist eine eigene Ansicht: alle erfassten Zulieferer, sortierbar nach der Zahl ihrer Zulieferer oder alphabetisch, gefiltert auf das, was du suchst. Nützlich, wenn die Frage mit einem Thema anfängt – Halbleiter, Pharma, Energie – und nicht mit einem Tickersymbol.
Direkt weiterfragen
Unter der Lieferkette eines Unternehmens sitzt Gandalf, der KI-Analyst: Stell eine Frage zu genau diesem Unternehmen, ohne die Seite zu verlassen – etwa was passiert, wenn ein benannter Zulieferer ausfällt.
So funktioniert’s
Vom Unternehmen zur Abhängigkeit in drei Schritten
- Schritt 01
Lieferkette öffnen
Öffne ein Unternehmen, geh in die Übersicht und von dort in die Lieferkette. Wechsle zwischen Zulieferern und Kunden.
- Schritt 02
Nach Land oder Branche gruppieren
Schalte die Gruppierung um und sieh, ob sich die Abhängigkeiten auf eine Region oder eine Branche konzentrieren.
- Schritt 03
Von der anderen Seite prüfen
Geh in den Lieferketten-Hub und prüfe, ob einer der Zulieferer schwer ersetzbar ist oder gleich mehrere Konzerne beliefert.
Häufig gestellte Fragen
- Was zeigt die Lieferkette eines Unternehmens?
Wer es beliefert und wer bei ihm einkauft, in zwei Registern – Zulieferer und Kunden –, geordnet nach Land oder Branche. Jede Beziehung nennt die Rolle des Zulieferers und, wo die Zahl belegt ist, den Anteil am Umsatz.
- Gibt es für jedes Unternehmen eine Lieferkette?
Nein. Ist für ein Unternehmen noch keine Lieferkette erfasst, sagt die App das ausdrücklich, statt eine leere Liste zu zeigen. Gleiches gilt getrennt für Zulieferer und Kunden: Es kann belegte Kunden geben, ohne dass Zulieferer erfasst sind.
- Was heißt „schwer ersetzbarer Zulieferer“?
Dass ein bestimmtes Produkt nur von einem einzigen Anbieter kommt oder von wenigen. Der Hub führt diese Fälle eigens auf und nennt das betroffene Produkt, weil darin das eigentliche Lieferkettenrisiko steckt.
- Kann ich nach Branche oder Land suchen?
Ja. Der Lieferketten-Hub listet alle erfassten Branchen und Länder, jeweils mit der Zahl der Zulieferer dahinter, und jede dieser Ansichten lässt sich nach der Zahl der Zulieferer oder alphabetisch sortieren.
- Was bedeutet „indirekt“ bei einem Kunden?
Dass die Belieferung nicht direkt an den genannten Konzern geht, sondern über eine zugehörige Gesellschaft. Die App kennzeichnet das getrennt, damit eine indirekte Beziehung nicht wie eine direkte gelesen wird.
- Woher stammen die Angaben?
Aus belegten Lieferbeziehungen – daher die Formulierung „belegte Zulieferer“ in der App. Nicht belegte Beziehungen erscheinen nicht, weshalb eine Lieferkette immer ein Ausschnitt und nie das vollständige Netz eines Unternehmens ist.
- Ist Lieferketten eine Pro-Funktion?
Ja. Lieferketten sind Teil von VinciFi Pro.
Sieh, wovon deine Unternehmen abhängen.
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VinciFi stellt Finanzdaten und Analysen ausschließlich zu Informationszwecken bereit. Lieferkettenangaben beruhen auf belegten Lieferbeziehungen und bilden nie das vollständige Netz eines Unternehmens ab. Die Inhalte dieser Seite stellen keine Anlageberatung dar. Bitte führe vor jeder Anlageentscheidung eine eigene Prüfung durch.